SHABV

Neues vom SHABV

  • Nachruf: Früherer SHABV-Kampfrichter-Obmann Alfred Gatz gestorben

    Kiel – JG - Am 14.08.2019 starb nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren der frühere Kampfrichter-Obmann des SHABV Alfred Gatz.

     

    Alfred Gatz war Polizeibeamter in Lübeck und leitete lange Jahre die Abteilung Boxen im Post SV Lübeck. Nach Auflösung der Box-Sparte wechselte er zum Boxring Lübeck 76. 1979 übernahm er von Egon Bohm die Aufgabe eines Kampfrichter-Obmanns im Schleswig-Holsteinischen Amateur-Box-Verband (SHABV) und übte dieses Amt 21 Jahre aus.

     

    Für seinen ehrenamtlichen Einsatz wurde er mit den goldenen Ehrennadeln des SHABV und des Deutschen Box-Sport-Verbands (DBV) ausgezeichnet. Im Jahre 2000 trat Alfred Gatz aus Altersgründen zurück.

     

    Mit ihm verliert der SHABV einen stets loyalen, zuverlässigen und geachteten Sportkameraden. Wir werden sein Andenken in Ehren halten

     

     

  • News 14.08.2019 – Annemarie Stark fährt zur WM nach Ulan-Ude (Russland)

    Erst jüngst bekam Annemarie Stark die Bronzemedaille am Sonntag, den 04.08.2019 bei der 97. Deutschen Meisterschaft im Rahmen der diesjährigen Finals 2019 in Berlin überreicht.

     

    Stark absolvierte diese Deutschen Meisterschaften in einer für sie höheren Gewichtsklasse (bis 51 KG), obwohl sie eigentlich bis 48 KG konditioniert ist und ihre Begegnungen in diesem Gewichtsrahmen meistert. Weiterhin kam hinzu, dass eine Kreuzbandverletzung die Ausnahmeathletin für eine längere Zeit vom Sport fernhielt und folglich nur bedingt trainiert werden konnte.

     

    Annemarie wurde jetzt vom DBV für die Weltmeisterschaft in Ulan-Ude (Russland) nominiert und trainiert seitdem täglich, um auf dem höchsten Niveau der Welt mitboxen zu können. Die WM findet vom 03.10. – 13.10.2019 in der Hauptstadt ULAN-UDE der russischen Teilrepublik Burjatien im südöstlichen Sibirien statt. Sie hat 404.426 Einwohner und ist das kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentrum der Region. Internationale Bekanntheit erlangt die Stadt durch ihren Zugstreckenknotenpunkt.

     

    Der Landesverband Schleswig-Holstein ist sehr erfreut darüber, dass Annemarie diese große Chance im Oktober erhält und wünscht ihr den maximalen Erfolg bei dieser Weltmeisterschaft 2019.

     

    Wir werden zeitnah über weitere Neuigkeiten zu diesem Thema berichten.

     

    Das Bild (Annemarie in blau) wurde bei den Finals in Berlin vom Sportfotografen > Torsten Helmke < gemacht, der uns dieses Foto netterweise zur Verfügung gestellt hat.Vielen Dank!

     

    Foto © Torsten Helmke

     

     

  • 97. Deutsche Meisterschaften der Männer und Frauen im Rahmen der FINALS 2019 in Berlin

    1x Silber und 2x Bronze für Schleswig-Holsteiner/innen bei den FINALS 2019 in Berlin

     

    Berlin. Es war schon sehr beeindruckend bei den 97. Deutsche Meisterschaften der Elite (Männer und Frauen) im Rahmen der diesjährigen FINALS im legendären Kuppelsaal im Olympiapark in Berlin.
    10 Deutsche Meisterschaften wurden in verschiedenen Sportarten in der vergangenen Woche in Berlin ausgetragen, darunter auch das olympische Amateurboxen.
    Einen großen Dank möchten wir an den Berliner Boxverband aussprechen, das Mega-Team um Hans-Peter Miesner (Präsident) hat in den vergangen Wochen eine tolle Meisterschaft auf die Beine gestellt. Größter Respekt und Verneigung sind in diesem Fall nur kleine Gesten.

     

    Aufgrund von einigen Absagen konnte das SH-Team am Ende mit drei Sportlern/innen an den DM teilnehmen. Darunter die 5-fache Deutsche Meisterin, Annemarie Stark (BC HL), Daniel Gerl (Gestern Heute Morgen) als DM-Debütant und Kübra Kaplan (Boxclub Preetz) ebenfalls als DM-Debütantin. Als Trainer waren Erhard Garbrecht (Boxring TSV Plön) und René Küpper (Boxclub Preetz) vor Ort. Als Betreuer fungierte Robert Wegener (Gestern Heute Morgen – Pinneberg) im Team.

     

    Annemarie Stark war die Erste, die in das Seilquadrat steigen musste. Nach einer längeren verletzungsbedingten Pause war es wieder ihre erste Meisterschaft. Da nicht in der Gewichtsklasse bis 48 KG bei dieser DM geboxt wurde, musste Stark eine Gewichtsklasse höher boxen. Die Auslosung brachte hervor, dass Annemarie bereits zum 6. Mal gegen die Bayerin Diana Loichinger antreten musste. Dieses Viertelfinale konnte Stark mit 4:1 Punktrichterstimmen für sich entscheiden und zog ins Halbfinale ein. Hier traf Stark auf die spätere Vizemeisterin, Ursula Gottlob (NRW), und hatte eine druckmachende Gottlob vor sich. Es war ein technisch schöner Kampf und eine tolle Werbung für das Frauenboxen auf höchstem Niveau. Stark habe zu Beginn der zweiten Runde leider mit ihrer Verletzung zu tun und konnte nicht die gewünschte Leistung abrufen und unterlag am Ende knapp „Uschi“ Gottlob nach Punkten. Das Ergebnis ist eine Bronzemedaille und dazu gratulieren wir herzlichst.

     

    Daniel Gerl (Gestern Heute Morgen) ist DM-Debütant und hat mit seinem 12 Kämpfen bereits namenhafte Boxer der Nation erfolgreich geboxt. Auch er wollte die Ringluft bei dieser extravaganten DM zum ersten Mal schnuppern. Im Achtelfinale konnte Gerl sein Können unter Beweis stellen und setze sich gegen den Hessenmeister Youssef Lazar (HE) nach Punkten durch. Im Viertelfinale kam es zu einem Freilos und dem direkten Einzug in Halbfinale, da Eugen Waigel (NS) im Kampf zuvor einen Cut erlitt und nicht antreten konnte. Im Halbfinale traf Gerl auf Johnatan Fischbuch (BW), der von seinen 60 bereits 45 siegreich beenden konnte. Daniel boxte sich gut in die Partie und brachte am Ende die eine oder andere Hand zu wenig ins Ziel und unterlag nach Punkten.
    Auch er brachte nach seinem Debüt eine Bronzemedaille mit zurück nach SH. Herzlichen Glückwunsch.

     

    Das Team-Küken, Kübra Kaplan (Boxclub Preetz), war ebenfalls zum ersten Mal den Eindrücken einer Deutschen Meisterschaft ausgesetzt. Der legendäre Kuppelsaal (1936) stellte mit seinen besonderen Eigenschaften einen optimalen Austragungsort für diese DM da und wirkte ganz speziell auf die Sportlerin ein. Im Viertelfinale traf Kaplan auf die ihr bekannte Ramona Wegener (Hammerbrook Gym). Beide hatten bereits kurz zuvor in Flensburg gegeneinander geboxt, so dass bei der Auslosung gerne auch eine andere Gegnerin hätte kommen dürfen. Beide Boxerinnen wussten nun was auf sie zukommt und steigen beherzt in dieses VF ein. Kübra konnte mit einigen Schlaghänden bei der Hamburgerin durchkommen und sammelte damit wertvolle Punkte für ihr Konto. Am Ende ging der einstimmige Punktsieg an die Schleswig-Holsteinerin und zog ins Halbfinale ein. Auch hier wartete bereits eine weitere Hamburgerin, Anna Xenia Morell (HBC Heros), die mit ihren langen Armen Kaplan gut auf Distanz hielt. Im Innenfight konnte Kübra dann gute und harte Treffer landen, so dass Morell oftmals in den Rückwärtsgang ging. Dieses Bild zog sich dann durch die weiteren Runden und die Preetzerin erhielt durch das Kampfgericht den Punktsieg zugesprochen.
    Der Finalkampf forderte nochmals alle Reserven gegen das Ausnahmetalent, Stefanie von Berge vom Landesverband NRW. Von Berge konnte bereits 45 von 58 Kämpfen gewinnen, holte sich die Bronzemedaille bei der EM und hat bereits Tokio im Visier. Sie startete bei dieser DM mit einer Ausnahmegenehmigung, da sie erst 18 Jahre jung ist und die Elite Meisterschaften normalerweise erst mit 19 beginnen. Kübra hatte besonders Schwierigkeiten an von Berg heranzukommen, da die enorme Reichweite und die exzellente Beinarbeit einen gewollten Innenfight nicht zustande kommen ließ. Am Ende siegte Stefanie von Berge verdient mit einem 5:0 Punkturteil.

     

    Tolle Leistungen unseres Team in Berlin. Der Dank geht an die Sportler/innen und an die Trainer vor Ort. Herzlichen Glückwunsch zu diesem 100%-Erfolg mit 3 Sportlern und 3 Medaillen.

     

    Folgend einige Impressionen dieser 97. Deutschen Meisterschaften im Rahmen der FINALS 2019.
    Weitere Bilder werden folgen und befinden sich derzeit in der Bearbeitung.

     

    Fotos © Regina Oette
    Fotos © Torsten Helmke
    Fotos © René Küpper

     

     

  • Hamburgs Boxsport trauert um Günther Wilke

    Wedel. Hamburgs Boxsport trauert um Günther Wilke, der am 21. Juli im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt Wedel verstarb. Der in Hamburg-Altona geborene Sportjournalist war dem Boxsport über sieben Jahrzehnte verbunden, wurde 1942 Mitglied bei der SV Polizei, wo er auch bis 1943 aktiv boxte.

     

    Nach seinem Umzug nach Wedel gehörte Günther Wilke 1954 zu den Gründervätern der Boxabteilung im Wedeler TSV. Von 1955 bis 1995 leitete er 40 Jahre erfolgreich die Boxabteilung des Wedeler TSV,  die er dann in jüngere Hände übergab. Aus den Wedeler Reihen gingen namhafte und leistungsstarke Boxer hervor, so zu nennen: Hans Georg Pillarz, Reinhard Eichberger, Peter Hester und Ronald Gier.

     

    Im Hamburger Amateur-Box-Verband (HABV) übte Günther Wilke von 1967 bis 1978 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden aus, war 25 Jahre lang Kampfrichter mit internationaler Lizenz und 11 Jahre Schriftführer im Vorstand.

     

    In seinem Beruf als Journalist setzte Günther Wilke sich über Jahrzehnte für die Darstellung des Boxgeschehens in Hamburg leidenschaftlich ein. Als Sportredakteur war er beim „Hamburger Abendblatt“, der „Hamburger Morgenpost“, in den „Luruper Nachrichten“ sowie der Wedeler Lokalpresse gut vernetzt.

     

    Günther Wilke wurde für seine Verdienste um den Amateurboxsport mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Box-Sport-Verbands (DBV) ausgezeichnet.

     

    Mit ihm haben wir nach Walter Wolf einen der letzten Zeugen des Boxgeschehen in Hamburg nach 1945 verloren.

     

    Wir werden seinen fachlichen Rat und seine menschliche Art sehr vermissen.

     

    Wedel, am 31.07.2019

     

    Für die Boxabteilung des TSV Wedel

    Thomas Müller und Herbert Offermanns 

    Bilder: Jens Gatzenmeier

     

     

  • Nachruf: SHABV-Ehrenmitglied Walter Meyer verstorben

    Kiel – JG - Walter Meyer vom TSV Plön ist am 18.07.2019 im 90. Lebensjahr verstorben.
    Mit ihm verliert der Boxsport einen Funktionär, der sich auf Landes- und Bundesebene als Idealist und anerkannter Fachmann sehr verdient gemacht hat.

     

    Walter Meyers sportliche Aktivitäten begannen 1946 als Schüler beim Boxverein SC Marathon Leipzig. Nach seiner Flucht widmete er sich von 1952 bis 1956 im Motorsportclub Plön dem Motorradgeländesport sowohl als Teilnehmer wie auch als Veranstalter und sportlicher Leiter. Nach mehreren beruflich bedingten Wohnortwechseln übernahm er 1962 als Ingenieur die Fachvertretung einer Aufzugsfirma für Schleswig-Holstein und landete wieder in seinem Geburtsort Plön. Bereits 1963 kümmerte sich Walter Meyer um den Aufbau der Fachsparte Boxen im TSV Plön und organisierte bis 1984 über 125 Heimveranstaltungen. Die Organisation von Veranstaltungen lagen Walter Meyer im Blut. So blieb es nicht aus, dass er vom DBV in das Organisationskomitee für die Ausrichtung einer Europa- und von zwei Weltmeisterschaften (1982 München und 1992 Berlin) berufen wurde. Daneben schob er als Gründer und Organisator der Boxliga Schleswig-Holstein den Liga-Betrieb an. Das vielseitige Organisationstalent blieb dem Schleswig-Holsteinischen Amateur-Boxverband (SHABV) nicht verborgen und Walter Meyer konnte für eine Mitarbeit im Verband als Schriftwart und Geschäftsführer (1968 – 1978 und 1987 bis 2005) sowie als Vizepräsident (1975 und 1992 bis 1999) gewonnen werden. Daneben organisierte er von 1995 bis zu seiner Auflösung in 2015 die Treffen der Gemeinschaft der Goldnadelträger im Deutschen Boxsport-Verband. Auch die Gründung der Fördergemeinschaft im SHABV 1987 fällt in seine rührige Zeit.

     

    Für seine Verdienste und das Leben für den Boxsport hat Walter Meyer viele Auszeichnungen und Verdienstnadeln auf Landes- und Bundesebene erhalten. Die höchste Auszeichnung – das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland – wurde ihm 2008 durch Ministerpräsident Carstensen verliehen.

     


    So wie es sein Gesundheitszustand ermöglichte, war Walter Meyer auf Veranstaltungen anzutreffen – zuletzt 2016 bei den Deutschen Meisterschaften in Lindow.

     

    Mit Walter Meyer verliert der SHABV eine große Persönlichkeit, die sich über viele Jahrzehnte um den Boxsport verdient gemacht hat. Wir werden ihn als fairen, kompetenten und unermüdlichen Menschen in guter Erinnerung behalten.

     

  • News 08.07.2019 – Frauenboxen in Hamburg

    Hamburg. Es waren gleich acht Künstlerinnen des Faustkampfes aus fünf Vereinen, die aus Schleswig-Holstein zum Frauenboxen im Amateurbereich am vergangenen Samstag in der Boxsporthalle des Hamburger-Amateur-Box-Verbandes (HABV) angetreten sind.

     

    Ea Gutzeit (Boxclub Preetz) stieg als Erste in den Ring und stand Lena Sajoli (Hammerbrook Gym Hamburg) gegenüber. Beide Frauen legten einen temporeichen Start hin und landeten dabei immer wieder gute Treffer. Mit Start der zweiten Runde zeichnete sich eine taktische Umstellung der Hamburgerin ab, die zuvor mit Trainerin Maria Lindberg in der Pause besprochen wurde, so dass die klareren Treffer nun von Sajoli kamen. Dieses Szenario zog sich bis zum Ende dieses Kampfes durch und am Ende ging der verdiente Punktsieg an die Hamburgerin Lena Sajoli.

     

    In der zweiten Begegnung dieser Veranstaltung standen sich zwei Schleswig-Holsteinerinnen im Bereich des Breitensports gegenüber. Hierbei bestritt Boxclub Preetz Neuzugang Wiebke Fitza (Breitensport bis 69 KG) ihr Ringdebüt im olympischen Amateurboxen gegen Farina Bohrer (DGF Flensburg). Fitza nutze immer wieder ihre Reichweite gegenüber der Flensburgerin und konnte mit guten Schlagvariationen das Zepter dieser Begegnung übernehmen. Bohrer fand nicht das richtige Rezept im weiteren Verlauf des Kampfes und musste sich nach drei Runden geschlagen geben. Der einstimmige Punktsieg zum Einstand ging an Wiebke Fitza.

     

    Für Magdalena Krol (bis 52 KG) vom Boxclub Preetz stand ein Rückkampf gegen Sara Idrizi (KSV Kassel) auf dem Programm. Beide boxten in diesem Jahr bereits schon einmal in Geesthacht gegeneinander wobei die Preetzerin den einstimmigen Punktsieg für sich entscheiden konnte. Beide Youngsterinnen zeigten tolles Frauenboxen und machten mit ihrem Kampf gute Werbung beim Publikum vor Ort. Nach drei Runden und einem regen Schlagabtausch auf beiden Seiten fiel das Ergebnis an diesem Tag denkbar knapp aus, denn mit 2:1 Punkten entschied die Schülerin aus Kassel den Kampf für sich.

     

    Im fünften Kampf dieser Frauenveranstaltung konnten die Zuschauer in der Gewichtsklasse bis 64 KG eine weitere spannende Begegnung zwischen Bianca Eschstruth-Brauer (BSZ Norderstedt) und Anna Xenia Morell (HBC Heros HH) sehen, wobei die Gegnerin aus Hamburg knapp 10 Jahre jünger war. Deren Kampferfahrungen spielte in diesem Fall eine große Rolle, denn Morell hat in ihrem Kampfausweis bereits 15 Kämpfe stehen von denen sie 11 Siege auf ihr Konto verbuchen konnte und folglich auf eine tolle Bilanz zurückblicken kann. Eschstruth-Brauer stieg beherzt in diese Begegnung ein und merkte aber schnell, dass die Hamburgerin enormen Druck aufbaute. Die Norderstedterin hielt in den ersten zwei Runden gut gegen und landete den einen oder anderen Treffer bei Anna Xenia. Im Verlauf der dritten Runde drehte Morell jedoch nochmals auf, so dass es sogar zweimal zum Anzählen kam und der Ringrichter aus gesundheitlichen den Kampf beendete.

     

    Annie Gerhard (BSZ Norderstedt) konnte leider im Vorfeld nicht besetzt werden und konnte einen Sparringskampf gegen Sophie Bienias (Boxring TSV Plön) absolvieren. Für die Plönerin war es zu großer Gewichtsunterschied und hatte gleich zu Beginn der ersten Runde da Nachsehen, so dass diese Einheit abgebrochen wurde. „Auch solche Erfahrungen machen mich stark“, so Bienias nach dem Kampf.

     

    Silja Wittmaack (AC Einigkeit Elmshorn) traf an diesem Tag auf die Breitensportlerin Jana Thomas (PSV Rostock). Beide Frauen traten in der Gewichtsklasse bis 69 KG an und hatten jeweils einen Kampf im Pass stehen. Die Rostockerin wirkte hochmotiviert und legte mit dem Erklingen des ersten Gongs ein hohes Tempo an den Tag. Die Elmshornerin konnte den Angriffen gut ausweichen und platzierte dabei auch einige Treffer bei der Rostockerin. Am Ende reichten die Treffer auf der Schleswig-Holsteinischen Seite nicht ganz aus, so dass der Punktsieg nach Mecklenburg-Vorpommern ging.
    Es darf gerne mehr solcher Frauenveranstaltungen geben.

     

    Fotos © Eduard Dinges
    Fotos © René Küpper